Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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daß man bei der ſeltenen Vielſeitigkeit ſeiner Charak⸗ teriſtit den nämlichen Künſtler erkannt hätte. Nun, daß ich's kurz mache, das Aufſehen, welches dieſes viel⸗ verſprechende Talent erregte, dazu die ſchnöde Behand⸗ lung ſeines Prinzipals, der einen ſolchen Schatz nicht einmal zu würdigen wußte, bewogen ihn endlich, ſich nach einem nobleren Wirkungskreis umzuſehen und wer ſollte es denken der kluge Prinzipal machte nicht mal Miene, ihn zurückzuhalten. So kam Johannes Art hierher nach Gotha, wo man ihn

Beil heißt der Kujohn! knirſchte der Verehrer des Prinzenſchnapps, ſein Incognito vergeſſend, zwi⸗ ſchen den Zähnen und ballte grimmig die Fauſt.

mit offenen Armen aufnahm, fuhr Iffland ruhig fort und that als habe er jene Aeußerung überhört. Schon ſprach man davon, daß der Herzog auf Ekhof's Empfehlung ſeine Anſtellung bei der hieſigen Hofbühne wünſche, daß er demnächſt in einer Proberolle auftreten würde, da kommt, ganz wie in einer Komödie von Weiße oder Engel, eine Geſchichte von ihm an den Tag, die wirklich an's Wunderbare grenzt. Der frü⸗ here Wanderkomödiant, der ſo lange bei der armſeligen Truppe ausgehalten hat, iſt nämlich kein Anderer, als

der ſeit einem Jahre ſpurlos aus Leipzig verſchwundene 12*