dianten ſchlecht genug ausgeſpielt hatten. Glücklich die Wenigen, denen es dann noch gelingt, vor buntge⸗ malten Couliſſen beſſere Menſchen darzuſtellen, als ſie ſelber vordem in der Wirklichkeit waren!“
Beil war bei dieſen Worten in lebhafter Bewegung vom Stuhle aufgeſtanden und ging mit ſtarken Schrit⸗ ten, dichte Tabakswolken vor ſich hinblaſend, durch's Zimmer. Gewiß war es wieder die ſchmerzliche Er⸗ innerung an die geliebten Eltern und deren bitter ge⸗ täuſchte Hoffnung, was ihn aufregte; indeſſen gewann er bald ſeine vorige Ruhe und äußere Munterkeit wie⸗ der und vor den jüngeren Freund hintretend, ſagte er nach einer Pauſe zwar anſcheinend heiter, aber doch mit einer unverkennbaren Herzlichkeit und Rührung in Blick und Stimme:
„Ja, ich könnte Dich beneiden, mein Junge, wenn Du mir nicht ſchon in dieſen wenigen Stunden unſerer Bekanntſchaft mein Herz geſtohlen hätteſt, daß ich Dir, weiß Gott, alle Geheimniſſe meiner traurigen Vergan⸗ genheit anvertraut habe!— Aber einen ſolchen Freund mußte ich auch finden, um endlich einmal dieſe drückende Laſt loszuwerden, denn nächſt der Reue über unſere begangenen Fehltritte gibt es doch nur ein einziges Mittel der Beſſerung, und das iſt die troſtreiche Ge⸗
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