Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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nen, Sie ſind zu beneiden, aber auch die Einzige, wel⸗ cher ich ihn gönne! Und über die Schulter Juliens, die ſie auf die Wange küßte, wie um ſie der Vergebung zu verſichern, aufblickend, ſah Johanna im langſam nie⸗ derfinkenden Zwielichte einen Herrn vom Eingang her auf das Gartenhaus zukommen, deſſen Kleidung einen engliſchen Schnitt, deſſen Gebahren etwas Schüchternes hatte.

Lebrecht! rief Johanna, riß ſich von Julien los und eilte dem Ankömmling entgegen, dem ſie um den Hals fiel; dann ſchien ſie ſich ihres leidenſchaft⸗ lichen Ungeſtüms zu ſchämen, und ihn an der Hand ergreifend, ſprach ſie:Komm', mein Freund, laß Dich zu meinem Vater führen! Heute an Deinem Ehren⸗ tage wirſt Du verzeihen, Väterchen! ſagte ſie zu die⸗ ſem.Er kam auf Otte's Einladung und ſuchte mich bei Ottilien auf. Wir haben uns verlobt, und Leb⸗ recht reiſte zu ſeinen Eltern, um ihre Einwilligung zu holen. Daß er hier erſcheint, iſt mir Gewähr, daß ſie ihm verziehen haben. Papa willſt Du ihm nicht auch ver⸗ geben?

Herr Werner nahm ihn ſchweigend bei der Hand und legte diejenige ſeiner Tochter hinein. In dieſem Au⸗ genblick erſchien Hedwig mit einem Präſentirbrett voll Champagnerkelche, Jean mit einem Kühleimer, gefüllt mit