Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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tin, ſetzte Otte hinzu, und Juliens Hand ergreifend,

führte er ſie dem Oberpräſidenten zu.Ich ſpreche hiermit meine Verlobung mit einem Mädchen aus, dem längſt meine vollſte, dankbarſte Hochachtung und aufrichtigſte Neigung gehört, und die meiner Würde den höchſten Werth verleiht, wenn ſie dieſe theilt!

Da werden Sie ſicher nicht widerſprechen, meine verehrte Frau Kommerzienrath in spe ſagte der Ober⸗ präſident, Juliens Rechte ergreifend.Erlauben Sie mir, Ihnen meinen innigſten Glückwunſch darzubringen, wie es ſcheint als der Erſte, der dieſes ſchönen Vor⸗ rechts theilhaftig wird!

Als die Excellenz ihre Hand losließ, ſank Julie mit bräutlichem Erglühen an Otte's Bruſt und flüſterte: Mein Heinrich, mein einziger Wunſch auf Erden iſt erfüllt! Ich darf Dich glücklich machen!

Du haſt es längſt gethan, mein ſüßes Leben, erwiderte er,aber wir waren beide zu ſtolz, zu be⸗ fangen, zu.. nun, was weiß ich, was, um uns das zu geſtehen!

Nun drängten ſich die Geſchwiſter und Freunde heran, um zu dieſem Bunde zweier Menſchen, die nach Aller Anſicht wie für einander geſchaffen ſchienen, Glück zu wünſchen. Selbſt Johanna ſtürzte in ihrer unge⸗ ſtümen Weiſe an Juliens Hals und ſagte:Wohl Ih⸗

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