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gelernt, verführt und unglücklich gemacht, ſei darob mit ſeinem ſtrengen Vater zerfallen, der die Hand von ihm abgezogen, und aus der Heimath entwichen, um Dienſte bei der britiſchen Legion zu nehmen, welche da⸗ mals für den Krimmkrieg organiſirt wurde. Er habe das Glück gehabt, als Wundarzt angenommen und ſpäter zum Spitaldienſt verwendet zu werden, habe einen Feldzug in Port Natal mitgemacht und ſich dabei aus⸗ gezeichnet, dann mit ſeinen Erſparniſſen ſeine Studien vollendet und ſich eine Stellung erobert, die ihm Ausſicht auf anſtändige Verſorgung gebe. Sein alter Vater ſei ſeither wieder günſtiger geſtimmt, aber es wäre ihm nicht gelungen, den Vater jenes bethörten Mädchens zu verſöhnen und ſein Vergehen zu fühnen, indem er durch eine eheliche Verbindung...“
„Genug, lieber Otte!“ fiel ihm Herr Werner in's Wort.„Ich geſtehe, daß ich viele Briefe Groſſe's un⸗ geleſen verbrannt habe, weil mich ſchon der Anblick ſeiner Handſchrift an Ereigniſſe erinnerte, die mich beinahe zu Boden gedrückt und vor der Zeit alt gemacht haben. Doch geben Sie mir jetzt eine etwas beſſere Meinung von dieſem Menſchen. Laſſen Sie uns ein ander Mal davon reden. Johanna, Du magſt einſtweilen zu Otti⸗ lien gehen, denn jetzt wo ich dieſe Verbindung löſen mußte, wäre es gegen mein Gefühl, mich ſchon wieder


