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ſuch vergeblich iſt, aber ich will wenigſtens nichts un⸗ verſucht laſſen.
„Auheim ſchreibt mir, daß Sie mir alle näheren Aufſchlüſſe mündlich geben würden, Herr Otte“, unter⸗ brach ſie endlich ſeinen ſtillen Gedankengang mit einer
Stimme, die ruhig erſcheinen ſollte„Darf ich Sie
bitten, mir zunächſt zu ſagen, was für Ereigniſſe es ſind, welche meinen Bruder betreffen?“
Otte erzählte kurz und bündig und mit ſchonen⸗ der Mäßigung die Thatſache von Achill's Wechſelfäl⸗ ſchung, welche der alte Kammerrath durch Bezahlung der gefälſchten Wechſel zu vertuſchen geſucht habe,— von Achill's Flucht und den troſtloſen Verhältniſſen in welchen er das pariſer Geſchäft zurückgelaſſen habe.
„Ich ahnte das ſchon“, erwiderte Leonie kalt,„als er neulich hier war und meine Unterſchrift auf einen
Wechſel von dreitauſend Thalern haben wollte. Der
Unglückliche hat alſo ſelbſt mich mit in ſein Verderben ziehen wollen,— das iſt ſchändlich!— Allein glücklicher⸗ weiſe bin ich nicht ſo leicht zu überliſten, ich bin ein ausgetragenes Kind. Aber wie kann dieſes Ereigniß Auheim betreffen, wenn die gefälſchten Wechſel bezahlt ſind?“ ſetzte ſie forſchend hinzu.
„Die Sache iſt trotz aller Bemühungen Ihres Herrn Vaters nicht geheim geblieben“, ſagte Otte.„Herr
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