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und ſchienen gedankenvoll geworden zu ſein, Julie vor⸗ zugsweiſe. Die alte Heiterkeit wollte nicht mehr recht in Gang kommen, und man trennte ſich bald; Otte über⸗ nahm es, Hedwig noch nach Hauſe zu geleiten, denn draußen war ein Schneegeſtöber ausgebrochen, das ſchon eine ſpannenhohe Schneedecke über die Erde gelegt hatte. Als Hedwig die niedrige Hausthüre erſchloſſen und Otte ihr die verſchiedenen Geſchenke die ſie erhalten, auf den Arm gelegt hatte, ergriff das Mädchen haſtig und lin⸗ kiſch ſeine Hand, drückte einen Kuß darauf und flüſterte unter heißen Thränen, welche darauf herabfielen, tief bewegt:„Gott ſegne Sie, Herr Otte, und lohne Ihnen durch Fräulein Johanna, was Sie mir Gutes gethan haben!“ Dann ſprang ſie ins Haus hinein und ſchlug die Thür hinter ſich zu. „Durch Fräulein Johanna? Was war das?“ fragte ſich Otte betroffen, und kehrte dann gedankenvoll in ſeine Wohnung zurück, wo er noch lange auf und niederging und ſich die Ereigniſſe des Abends überdachte.
Ende des erſten Bandes.
Druck von Richard Schmidt in Reudnitz⸗Leipzig.


