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ter und ihr gethan habe, während der ehrliche Schuh⸗ machermeiſter ſich mit inniger Freude in der Schilderung des Aufſchwungs erging, den ſein Geſchäft und Kund⸗ ſchaft genommen, ſeit die paar hundert Thaler, welche ihm Heinrich vorgeſchoſſen, ihn in den Stand geſetzt, es beſſer und ausgedehnter zu betreiben und einen Laden in der Hauptſtraße zu miethen.
Als Otte dieſe Briefe zu Ende geleſen und ſeiner Rührung einigermaßen Herr geworden war, ſah er ſich allein im Wohnzimmer. Die. Schweſtern hatten in aller Stille den Rollſtuhl der Mutter in die andere Stube geſchoben, die Kerzen des Chriſtbaums ausgelöſcht und ſich entfernt, um ihn allein zu laſſen mit den Liebes⸗ gaben der Seinigen. Nur die Kerzen des dreiarmigen Leuchters brannten noch vor ihm auf dem Tiſche. Er ſteckte die Briefe zu ſich, ergriff den Leuchter und kehrte zu den Frauenzimmern ins Atelier zurück, das der dampfende Punſchnapf auf dem Tiſche mit einem ſtarken ſüßen Duft erfüllte.
„Platz genommen, Hausherr!“ rief Käth en mit dem Punſchlöffel in der Hand;„Julie bringt nur die Mama zu Bette, und Marie holt die Schinkenbrödchen aus der Speiſekammer. Gib nur Dein Glas her, Hedwigchen! Wir müſſen ja alleſammt anſtoßen auf ein glückliches und frohes Zuſammenleben! Armes Kind,


