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nehmen zu dürfen glaube“, ſagte der Director;„die Wechſel werden ja bezahlt, und das iſt die Haupt⸗ ſache. Sie, Herr Otte und Herr Kammerath von Magnus, ſind entlaſſen.“
Heinrich erhob ſich mit einer Verbeugung und ging hinaus; er war ſo erſchüttert, daß er kaum zu glauben vermochte, es ſei alles wahr und wirklich, was er in dieſer Viertelſtunde erlebt habe. Drunten in der Hausflur blieb er tief aufathmend ſtehen und wartete
auf den Kammerrath, der wankend und mühſam die
Treppe herunterkam, ein Bild der tiefſten innerlichen Erſchütterung.„Verzeihen Sie mir, Herr von Mag⸗ nus, wenn ich Ihnen vielleicht wehe gethan habe“, redete er den Greis an,„aber die Wahrheit iſt auch ohne Eid eine allzu ernſte Sache....“
„Schon gut, lieber Herr! Ich danke Sie vor die Freundlichkeit; ich habe Ihnen verſtanden!“ flüſterte Herr von Magnus leiſe und die Thränen brachen ihm nun mit Macht aus den dunklen Augen.„Gott mei⸗ ner Väter, daß ich muß gelebt haben zu erleben dieſen Tag und dieſe Schande an meinem eigenen Kinde, das ich wollte weich betten in der Welt, weil mir das Schickſal in meiner Jugend hat geworfen auf die rauhen Steine und die Dornen...
„Grämen Sie ſich darüber nicht allzu ſehr, lieber


