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tauglich.— Sie müſſen hinreiſen, Otte, müſſen alles unterſuchen!— Aber ſie können ja nicht! Sie haben die Maruſchke'ſche Sache übernommen, und ich kann Ihnen nicht zumuthen, dieſe aufzugeben, denn Ihr Ver⸗ hältniß zu der Kleinen, die muthmaßlich doch das ganze Vermögen erben wird, hält Sie dort mit den mäch⸗ tigſten Banden zurück....“
„O nein, Herr Auheim!“ fiel ihm Otte er⸗ röthend in's Wort.„Hedwig Schulz und ich ſtehen in keiner anderen Beziehung zu einander als in derjenigen des Mündels und Vormunds. Noch einen oder zwei Tage Arbeit, und ich kann die Sache der Pupillenbe⸗ hörde übergeben und abreiſen, ſobald Sie es für nöthig halten!“
„Ach, wollte Gott, Sie wären ſchon Hedwig's Gatte und hätten die Erbſchaft in Händen! Dann hätten Sie doch die Mittel, mir zu helfen, wie Sie den guten Willen haben! Ich fürchte, wir ſtehen angeſichts ſchreck⸗ licher Entdeckungen; mein Schwager iſt nichts als ein elender gewiſſenloſer Selbſtſüchtling, ein hohler Schwä⸗ tzer!— Was iſt das? Sehen Sie nach, Otte! Man pocht dort im Cabinet!“
„Herr Auheim! Herr Auheim!“ rief einer der Commis draußen im Comptvir.„Es iſt jemand vom Stadtgericht da und fragt....“


