er iſt?“
Will es denn Niemand erkennen, wie edel
Die Mutter war bis in den Tod be⸗
truͤbt, verzieh der Tochter das begangene
Unrecht, ermahnte ſie zur Ruhe und Ge⸗ duld, und daß ſie nicht durch eine ſtraf⸗
wuͤrdige That ihr Ungluͤck vergroͤßern und
eine harte Straſe ſich zuziehen ſollte.
Am folgenden Tage kam der Marquis von ſeiner Reiſe zuruͤck und war ſo in Geſchaͤften vergraben und ſo wenig in ſei⸗ ner Wohnung, daß er von dem Sprunge aus dem Wogen nichts erfuhr.
Am Hochzeittage des Koͤnigs Hein⸗
rich und der Margaretha(den 18ten Aug.
1572) war Alles in Paris in freudiger Be⸗ wegung. Die glänzendſten Feſte wurden gegeben. Abſichtlich hatte man aus den
fernſten Provinzen die Oberhaͤupter der
Calviniſten dahin geladen, um, wenn es


