Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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es die Gouvernante, die im feſten Schlafe liegt, gewahr wird, aus dem Zimmer, geht barfuß und leicht bedeckt, leiſe die Treppe. hinab und haͤlt ihr Ohr, ohne daß ſie Grauen und Furcht anwandelt, an die Thuͤr, innerhalb der ſo laut geſprochen wird, daß ſie eine Stimme die Worte reden

hoͤrt, die ſie nicht kennt: Koͤnig, Staat

und Kirche iſt nicht eher ſicer, bis bie Calviniſten ermordet ſind. Noch Anderes hoͤrt ſie. Es ergreiſt ſie Entſetzen und ſie eilt nach ihrem Lager zuruͤck. Ach, ſie haͤtte zu ihrem Geliebten hinfliegen und ihm die Schreckensnachricht mittheilen moͤgen.

Voll peinlicher Unruhe ſtand ſie am andern Morgen auf, ſie hatte nicht wieder geſchlafen. Die Gouvernante merkte den

Druck der Schwermuth, der auf Johannens Weſen lag, ſuchte ſie zu erforſchen und zu beruhigen; aber ſie verrieth kein Wort. Als ſie, wie gewoͤhnlich, des Vormittags zu der Mutter kam, erfuhr ſie von dieſer,

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