Koͤnigs, Margaretha, vermaͤhlen wollte, Stan finden ſolten. In dieſer Verheira⸗ thung, da der Koͤnig Heintich mit dem Soh⸗ ne des ermordeten Conds die Hugenotten
beguͤnſtigte, fand ſie den für ſich troͤſtenden
Beweis, daß die Verbindung einer Katholi⸗ kin mit einem Calviniſten nicht verboten ſey. Sie wollte mit dem Vater davon reden und ihn fuͤr das Gluͤck ihrer Liebe zu gewinnen ſuchen.
Einſt, in der Mitternacht, wird ſie
plotzlich durch einen ſchauderbaften Traum aufgeſchreckt. Sie ſieht Montesquieu mit
einem blitzenden Dolche in der Hand, der ſie durch das Herz zu ſtoßen drobt. Der Dolch zuckt und ſie wacht auf. Jetzt fällt es ihr ein, daß die Verſammlung in ihrem Vaterhauſe wieder berathſchlagt Die Neu⸗ gierde, ob die Männer nicht Boͤſes im Schilde fuͤhren, was Vielen, auch ihrem Franz, gefäbrlich werden könne, treibt ſie
aus dem Bette. Sie ſeich—


