Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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45— griff mit einer Vegeiſterung, die ſie faſt er⸗

ſchreckte, ihre Hand, preßte ſie an ſeine

Lippen und ſagte mit dem Feuer einer Liebe, wie ſie Johannen in dieſer Heftigkeit noch nie erſchien:„Marquiſe, nehmen Sie die Betheurung guͤtig auf, wenn ich ſage, daß meine Augen nie ein herrlicheres, weibliches Weſen erblickten und erlauben Sie, daß ich Ihren Reizen huldige. Ich ſegne die Koͤnigin, die mich nach Chartreu ſchickte, o, moͤchte ich ihr auch fuͤr ein Gluͤck danken können, was ich hier fand!!“. Jetzt ließ er ihre Hand los, ſah forſchend in ihr Auge, ſie blickte vor ſich nieder, pur⸗ purroth farbte ſich ihre Wange, ſie war ver⸗ ſteinert und redete kein Wort. Der Ge⸗ danke an den Comte ſtand in ihrer Seele im hellen Lichte. Sie haͤtte entfliehen, den Capitain von ſich ſtoßen, ihm einen Ver⸗ weis geben und ihm ihre Liebe zu Mont⸗ remi offenbaren moͤgen, aber feſte Bande

hielten ihre Zunge.

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