Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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jungen Comte hing, auch nicht daran dachte, daß Montesquieu, und wenn er ſich in der Geſtalt des feinſten Verfuͤhrers zeigte, eine fruͤhere, tief gewurzelte Neigung erſchut⸗ tern und ſchwächen werde, ſo konnte ſie doch von dem artigen, ſchmeichelnden Pari⸗

ſer ein Wort hoͤren, was in ihr Herz fiel und Gedanken und Gefuͤhle weckte, die der

Reinheit des Gemüths, der ſtrengen Sitt⸗ lichkeit entgegen waren. Selbſt der Mar⸗ quis war immer beſtrebt, das Verderbliche des männlichen Umgangs von ſeiner gelieb⸗ ten Tochter abzuwehren, und war in die⸗ ſem Punkte beſorgter, als viele Väter, die ſich um die Erziehung, Bildung und Be⸗ aufſichtigung ihrer erwachſenen Töchter nicht bekuͤmmern und ſie der ſchwachen, oft feh⸗ lerhaften Leitung der Muͤtter ganz preis gepen. Daher wunderte ſich die Mar⸗ quiſe gar ſehr, als ſie ihr Beſremden uͤber das lange Außenbleiben der Spazier⸗ gänger aͤußerte, als er ſagte:Du mußt ja Johannen nicht immer am Gän⸗