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neten Ruhm zu erwerben, und dann den weltlichen Glanz mit ſeinem Reichthume ſeiner kunftigen Gattin als Mitgift zuzu⸗ bringen. Er hatte in der großen Welt zu viele treuloſe Weiber kennen gelernt, die die Larve der Unſchuld trugen, mit der ſie ihre moraliſche Häßlichkeit bedeckten, ſo daß der Glaube an weibliche Treue und Tugend bei ihm faſt erloſchen war. Er ſagte es: „Wenn ein Wadchen oder eine Frau rein iſt von den gewoͤhnlichen Suͤnden, ſo iſt ihr das nicht zum Verdienſt anzurechnen, denn nur die Gelegenheit zum Fall hat ihr gefehlt. O, ihr Suͤndenknechte, ihr Laͤſterer, die ihr mit eurer Verderbtheit nur an den Auswurf des zweiten Geſchlechts geriethet,
verdammt nicht Alle, ſtellt ſie nicht mit
ihnen in eine Klaſſe; es giebt der Herr⸗ lichen noch Viele, denen ihr zwar das Leben, aber nicht die Unſchuld rauben koͤnnt, Viele, die alle eure Lockungen als Satansverſuche, die Tugend zu faͤl⸗ len, mit verdiener Verachtung zuruck⸗


