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bat fuͤr ihren Bruder.—„Wenn Mar⸗ treu dieſe Bitte hoͤrte, den der Name Vetruͤn an den Mord ſeines theuern Va⸗
ters erinnert, ob er Dich dann wie ein
Bruder noch lieben könnte? Du begingſt aus Schwachheit eine Suͤnde gegen Deinen Vater, die will ich Dir verzeihen, wenn Du mir ſchwörſt, keinen Antheil an einer Sache mehr zu nehmen, die nur Böſes an⸗ richtet und nie zum Ziele kömmt. Läßt ſich's der Marquis gefallen, daß ſeine
Tochter Gott nach der Weiſe Jeſu verehrt, wie ihn unſere Glaubensgenoſſen anbeten, ſo erklaͤre ich mich willig, meinem Sohne
das Jawort zu geben, ehe aber das ge⸗ ſchieht, werden eher Meere austrocknen und Huͤgel ſich zu Thaͤlern niederſenken. Hätte mir doch mit! dieſem Sohne kein grö⸗ ßeres Ungluͤck begegnen koͤnnen! Und,“ fragte er ſeine Gattin,„habe ich Recht? Verletze ich nicht meine Vaterpflicht? Treibt mich die Abneigung gegen die Kafholiken
nicht zu weic? Gern laſſe ich mich be⸗


