Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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——* hier wurde ſeine Hoffnung immer lichter, daß den Pilger hienieden ein ewiges und beſſeres Leben erwartet. Oft verſammelten ſich die Seinen, ſeine Hausgenoſſen in die⸗ ſem Zimmer, da wurden Geſänge ange⸗ ſtimmt, und er war der Prieſter, welcher Worte des Lebens redete. Ehrwuͤrdiger wurde ein ſolcher Vater ſeiner Familie wie ein Heiliger geachtet, wandelte er vor ſei⸗ nem Geſinde. Dieſe herrliche Sitte, die unter unſern Zeitgenoſſen vielleicht nur in einzelnen Haͤuſern der Gemeinen, nicht aber in den Palläſten der Vornehmen, noch in den Wohnungen der ſogenannten Ge⸗ lehrten gefunden wird, iſt faſt in der Chriſtenheit verſchwunden, wie ein aus der Mode gekommenes Ding. Ach, und ſo manches Gemuͤth, das ohne Gott und Religion, ohne fromme Grundſätze iſt, ver⸗ wildert immer mehr. Für Spieltiſche und

Trinkgelage, für Tanz und Theaterpoſſen

hat Jeder Geld und Zeit; aber fuͤr haͤus⸗ liche Erbauung, fur Erhebung des Geiſtes