Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Als der Tag grauete und im Schloſſe Alles munter war, ließ die Marquiſe, da der Marquis noch ſchlief, die Gouvernante zu ſich rufen und ſagte ohne Umſchweife, wie ſie es nicht wuͤnſche, daß der Comte de Martreu einen beſondern Eindruck auf Johannen gemacht habe. Sie forderte die Gouvernante auf, ihr aufrichtig zu geſtehen, ob Johanna irgend ein liebendes Gefuhl verrathen haͤtte, was ſich als Liebe deuten laſſe, die ſie gegen den jungen Mann empfaͤnde. Die kluge Gouvernante erwie⸗ derte zur Beruhigung der Mutter, die ſie in einer aͤngſtlichen Stimmung zu finden glaubte: allerdings habe ſie den Comte liebenswuͤrdig gefunden, aber welchen An⸗ theil ihr Herz an ihm nehme und ob ſie etwas Anderes gegen ihn fuͤhle, als jenes naturliche Wohlgefallen fuͤr das Schöne und Gute, das laſſe ſich ſogleich nicht be⸗ ſtimmen. Da die Margquiſe ſagte, daß ſie

durch vorſichtiges Forſchen das Geheimniß

enthuͤllen und zur Gewißheit kommen wolle,