Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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er mir nicht. In fruͤhern Zeiten war er mit dem jungen Comte von Hauteverd oͤfter hier und ſpie lte mit ihm auf dem Schloßplatze und im Garten. Das Zeug⸗ niß muß ich ihm geben, er war damals ein gar liebes Kind, was aus ihm nun gewor⸗ den iſt, das weiß ich von mir nicht. Schoͤn und freundlich wie ein Engel ſoll er ge⸗ blieben ſeyn. Die Comteſſe von Chartreu, eine fromme, menſchenfreundliche und guͤtige Frau, machte die beiden Knaben zu ihren Lieblingen, ſchenkte ihnen, was ſie unter der Seele hatte und that ihnen alles zu Gefallen, als ob ſie ſich um die Liebe der Kinder bewuͤrbe. Sie hingen auch an ihr wie an einer Mutter.“—„Aber, aber,“ ſagte der Marquis,„das kann ich doch nicht begreifen, daß die Tante, die es mit ihrem Glauben ſo ernſtlich meinte, zwei calviniſtiſche Kin er zu ihren Lieblingen machte!“—„Vielleicht,“ ſagte die Paͤchter⸗ frau, verſtreckte ſich ihr Haß gegen die Calviniſten nicht auch auf die Kinder. Von