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zu erfahren. Endlich, als er eine Weile nachgedacht hatte, fiel es ihm ein, daß der junge Menſch vielleicht ſein Pferd in den Stall des Paͤchters zog, und daß er um⸗ ſtändlichern Bericht durch dieſen von ihm erhalten konate. Er ließ die Pachterleute, wie er bisweilen pflegte, zu ſich bitten. Dieſe Einladung richtete aber in dem Wirthſchaftshauſe viel Unruhe an. Es wurde mit vieler Aengſtlichkeit daruͤber be⸗ rathſchlagt, ob man dem Marquis die Wahrheit ſagte oder nicht. Endlich ent⸗ ſchied die klügere Frau für das Nein und
beachtete die Rede ihres Mannes nicht, der
ihr die ſchaͤdlichen Folgen vorrechnete, die aus einer ſolchen Luge entſtehen konnten. —„Wollen wir Unheil anrichten? Zwiſt unter Familien bringen, uns ſelber der hoͤchſten Mißbilligung blosſtellen? Franz
mag ſehen, wie er die Taͤuſchung wieder
„
gut macht. Die Wahrheit iſt ein ſcharfes
Meſſer, das man nicht gebrauchen muß, wenn man nur damit verwundet.“—


