Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Abend gar ſehr, von dem Comte Mehreres

doch nicht die Ehre abſprechen, eine gute Katholikin zu ſeyn?“

Dem Marquis war ſehr unheimlich zu Muthe, er zankte eigentlich im Innern mit ſeiner Gattin und Tochter, daß ſie ſo guͤn⸗ ſtig ſuͤr den Comte geſtimmt waren und nahm ſich's vor, ſeine fernern Beſuche ſich recht ſehr in einem baldigen Briefe zu ver⸗ bitten.

Seiner Gattin fagte er leiſe ins Ohr: „Es iſt Deine Schuld, wenn der fatale Calviniſt irgend einen Eindruck auf das Herz unſerer Tochter gemacht hat, und mir köͤmmt es ganz ſo vor.“—„Wenn mich weiter keine Schuld druͤckt als die,“ ant⸗ wortete die Marquiſe ſo laut, daß es Jo⸗ hanna und die Gouvernante im Zimmer hoͤren konnten,„ſo trage ich ſie gern.“

Dem Marquis berlangte an dem