Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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ſtelt man mit den Worten und die Wahr⸗ heit erſcheint dann ſelten in ihren rechten Farben.“—„Vater,“ ſagte ſie,„wozu ſollte ich kuͤnſteln, warum die Wahrheir durch falſche Farben entſtellen! Der junge Comte hat mir nicht mißfallen, das iſt ja kein Verbrechen. Die Mutter und die Chamboiſe zollten ihm ja Beide ihren Bei⸗ fall auch. Einen verkehrten Geſchmack muͤßte ich ja haben, wenn ich das Schoͤne haͤßlich, das Gute boͤſe und das Angenehme widrig faͤnde.“—„Schade,“ ſagte der Marquis,„daß der junge Mann kein Katho⸗ lik iſt, ich wuͤrde mehr Vertrauen zu ihm haben.“—„Dafür kann er ja nicht, daß er ein Calviniſt iſt, und wenn das eine böſe Eigenſchaſt waͤre, ſo habe ich ihm die nicht angemerkt. Mir kam er ſo vor, als ob er ein recht guter Katholik ſey.“— „Die Huͤlle blendet, bei den Calviniſten iſt das Innere nicht rein, ſie ſchnauben Rache und Haß gegen die Katholiken.“—„Auch das nahm ich nicht wahr,“ ſagte Johanna.