Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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in ſein großes, blaues und helles Auge, betrachtete ſein zartes, freundliches Mienen⸗ ſpiel und bewunderte die blonden geringel⸗ ten Locken, die um ſeinen Nacken ſpielten. Nur Johanna, die ihn einigemal und fluͤch⸗ tig anblickte, konnte ſich kein richtiges Bild von ihm machen, und wenn ſie ſich taͤuſchte, ſo malte ihn ihre Phantaſie viel ſchöner, als er wirklich war. Die Unruhe, die Verlegenheit, das Entzuͤcken zugleich, was ihre Seele, ihr Herz in eine ſolche Bewegung ſetzte, konnte ſie nicht deuten,

ſie hatte es noch nicht erfahren. In den

großen Geſellſchaften in Paris ſah ſie viel ſchone Maͤnner, aber keinen, keinen hatte ſie ſo mit der ganzen Theilnghme ihres Gemuths betrachtet, ſie gingen ihr wie die verſchiedenen Gemaͤlde einer Bilder⸗ gallerie voruber, ohne daß ſie einen aus⸗ zeichnete, ohne daß einer einen bleibenden Eindruck auf ſie machte. Der junge, wahr⸗

haft ſchoͤne Montesquieu, der ſie insbeſondere in der letzten Zeit zum Gegenſtande ſeiner