Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Die Pächterfrau, die den Comte von Jugend an kannte und liebte, zu der er ein kindliches Vertrauen hatte, kam ihm mit gar freundlicher Miene in der Hausthuͤr entgegen, druͤckte ihm zum Willkommen die Hand und ſagte mit laͤchelnder Miene: „Comte, Sie finden mich allein, mein Mann iſt auf dem Acker, er kömmt vielleicht bald. Ich denke, wenn wir Beide aufrich⸗ tig mit einander ſprechen, werden wir uns nicht langweilen. Wichtiges habe ich Ihnen zu ſagen, und Sie mir gewiß auch, wenn Sie einer alten Freundin mehr Verſchwie⸗ genheit zutrauen, wie den Pariſer Frauen, die Geheimniſſe ausplaudern, wenn Ihnen vor den Mund nicht ein Schloß gelegt wird.“—„Wichtiges,“ fragte der Comte, als er mit der Paͤchterin allein im Zimmer war,„hätten Sie mir zu ſagen? Sie machen mich ſehr neugierig.“

„Herr Comte,“ redete die Paͤchterfrau 8 und machte dabei eine ernſte Miene,„wenn