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ſpringen. Der Marquis troͤſtete und be⸗ tuhigte ſie von neuem. Nun aber ſing das Eulengekreiſch an. Auf dem hohen Schloßthurme, in den verfallenen Mauern hatten dieſe Voͤgel ihren ungeſtoͤrten Wohn⸗ ſitz und ſich zu einer großen Zahl vermehrt. „Gott,“ rief die erſchrockene Frau aus, „was hoͤre ich!“—„Weiter nichts,“ ſagte der Marquis,„als Eulen. Sie haben jetzt ihren Tag und laſſen ihre Stimmen hören. Auch wenn ſie im Zimmer waͤren, biſſen ſie uns nicht. Um das Ganze voll zu machen, hoörte man guch Hundegebell und Katzen⸗ miauen.
„Liebſte Louiſe,“ ſagte der Marquis zu ſeiner Gattin, die in ſein Bett gefluͤchtet war und ihn mit beiden Armen umklammert hielt,„das Unangenehme, was Dich aͤngſtigt,
laͤßt ſich ja hinwegſchaffen. Maͤuſe, Ratten
und Eulen werden vertilgt, der Nachtwaͤch⸗ ter läßt das Rufen und Singen, die Katzen miauen nicht immer, das Bellen der Hunde


