Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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ſchen, und wenn wir's vei einem Reich⸗ thume, in den ſich funfzig Familien theilen können, die ſich alle reich füͤhlen wuͤrden, nicht wahrnehmen, ſo iſt's unſere Schuld. Hatteſt Du noch auf eine unbeſtimmte Zeit wie eine Fackel glaͤnzen wollen, um dann wie ein Licht zu verglimmen dem es

an Nahrung gebricht? Mache mich nicht

traurig, ich fuhle Deinen Schmerz wie ei⸗ nen Vorwurf, der eine boͤſe That trifft.

Zwei Tage vor der Abreiſe nach Char⸗ treu hatte ſich die Marquiſe de Vetrün bei der Königin melden laſſen, um ihr zu dan⸗ ken und ſich ihrer fortdauernden Huld zu empfehlen. Catharina von Medicis wuͤr⸗ digte die Vetrün einer beſondern Aufmerk⸗ ſamkeit und war ihr ſogar in einem gewiſ⸗ ſen Grade mit ihrem Herzen geneigt. Das Gewebe der Heuchelei und Verſtellung, mit der die Koͤnigin die hellſten Augen, ihre vertrauteſten Freunde täuſchte, durchſchauete

die Frau nicht, in ihr verehrte ſie nur die