digen, in dieſer Prcht leben/ und der Eitel⸗ keit, von der eine Frau ſelten frei iſt, kei⸗ nen Zwang anthun durſte.
Der König Heinrich II., Catharins Medicis Gemahl, behandelte den Marquis de Vetruͤn mit herablaſſender Milde, ſchaͤtzte
ihn als einen Maun, der Kopf und Herz
auf dem rechten Flecke hatte und ſich auch in der Naͤhe der Majeſtät nicht hoͤfiſch er⸗ niedrigte, noch erniedrigen ließ. Sein fei⸗ ner Witz, ſeine ſatyriſche Laune, ſeine ſtechenden Antworten, mit denen er unge⸗ ſcheute Frager abfand, eine ſeltene Unter⸗ haltungsgabe, die ſein Auge, ſein Mienen⸗ ſpiel, der Zuſammenklang aller aͤußern Be⸗ wegungen noch erhoͤhte, ſeine achrungs⸗ volle Anhänglichkeit, die er gegen den franzſiſchen Thron und gegen das koͤnig⸗ liche Paar insbeſondere bei jeber Gelegen⸗ heit reden ließ, dies Alles und mehreres Andere ſtellte ihn unter die Liebling⸗ des Koͤnigs. i und inniger wurde


