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zweier Herzen ſchlichten, widerſtrebende Ge⸗ muͤther verſöhnen will, ſo wußte ſich Catha⸗ rina in ruhiger, unangefochtener Mitte zu erhalten. Dem Scheine nach erwarb ſie ſich den Ruhm einer Friedensſtifterin und erndtete alle Ehre derſelben, insgeheim aber ſchirrte ſie dle Flamme dieſes Weiberkriegs durch ihre Creaturen nur um ſo heftiger an.
Ein unverzeihliches Vergehen, das die Geſchichte, die ihr Leben mit ſeinen Kaba⸗ len ſchildert, weniger zu beachten ſcheint, iſt der Raub der Unſchulpskronen, die ſie, verblendeten Muͤttern zum Schmerz, be⸗ thoͤrten Jungfrauen zum Hohne, den rei⸗ zendſten, hoffnungsvollſten, vornehmſten Maädchen vom Haupte riß und zerpfluͤckte. Nach dieſen Charakterzugen, die wir von dieſer heilloſen Frau den Leſern zur Schau geſtellt haben, ergreifen wir den Faden ei⸗ t Erzaͤhlung, in der ſich das Menſchen⸗


