Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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ben. Wodurch unterſcheidet ſich denn der rohe Menſch von dem gebildeten, als durch ſein aͤußeres, wohlgefaͤlliges, einnehmendes Betragen? Ob eine natuͤrliche Gradheit Auguſten ſo anſtehen würde, als Dir, das bezweifle ich. Der Mann muß nicht for⸗ dern, daß die Frau ſo und nicht anders ſeyn ſoll, wie er ſie haben will. Fordert ſie das? Iſt das Artigkeit, daß Du Be⸗ ſchwerden gegen Deine Gattin fuͤhrſt, die ſie vielleicht ſchmerzen. Hätte ſie weniger feine Bildung, ſie ſchwiege nicht dazu, ſie bekaͤmpfte ſich nicht. Der Widerſpruch von ihrer Seite koͤnnte den Funken zum Zwiſt anfachen und wir muͤßten Friedensſtifter ſeyn. Laß Deiner Gattin ja ihre Sitten⸗

kein Menſch in der WVelt beſſer dabei, als Du ſelbſt.“

berg,„ſo ernſt, wie Du die Sache nimmſt, habe ich's damit nicht' gemeint, lieber haͤtte ich davon ſchweigen ſollen. Die herrliche Tugend meiner Auguſte kann eine

feinheit und Höflichkeit, fuͤrwahr, es faͤhrt

„Liebe Caroline,“ erwiederte Reu⸗