Armen hatten! Was war ihnen wichtiger, wenn ſie von ihnen erzahlen konnten! Durch unerwartete Freuden zeichnete ſich dem Amtmann dieſer Sommer beſon⸗ ders aus. Als er eines Tags vom Felde zuruͤckkam, ſah er drei Kinder, ein Maͤd⸗ chen und zwei Knaben, vor der Hausthuͤr ſpielend und froͤhlich umherlaufen. Wer die angekommenen Gaͤſte wohl ſind, fragte er ſich in ſeinem Innern. Er beeiligte
ſeine Schritte und kaum hatte er die
Schwelle ſeines Hauſes betreten, als ihm ſein Bruder, laut jubelnd und mit offenen
Armen entgegen kam.„Mein Bruder,
mein Bruder,“ ſo riefen Beide laut und
fielen einander voll Entzuͤcken in die Arme.
Im Zimmer umarmte Neuberg ſeine Schwiegerin, die er noch nicht perſoͤnlich kannte, ob er gleich oͤfter ſchon Briefe mit
ihr gewechſelt hatte, in denen ſie ernſt und ſcherzhaft fruͤher ermahnte, ſeine Ver⸗ bindung mit einem lieben und frommen
Madchen nicht zu lange aufzuſchieben. Als der erſte Rauſch der groͤßten Freude


