Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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40 wuͤrde ihre Eltern uͤberredet haben, dem Feſte beizuwohnen, wenn ſich dieſe gewei⸗ gert haͤtten, die Einladung anzunehmen. Sie ſehnte ſich, ihre Amalie, nach einer Trennung von mehrern Monaten, wieder zu ſehen; aber ſie geſtand ſich's auch ins⸗ geheim, daß ſie Neubergen gern wieder ſah, der einen tiefen Eindruck auf ſie ge⸗ macht hatte, welcher ſich nicht wieder ver⸗ lor. Seiner Bitte an ſie und ihre Eltern, zum Erndtefeſte zu kommen, gab ſie eine Deutung, die einem Wunſche gunſtig war, der in ihr immer klarer ans Licht trä und ſie innig erfreute. Ihre Eltern mußten bei Neubergen herbergen, da ſie ſeine Gaͤſte waren, aber gern gab er's zu, daß Auguſte auf dem Schloſſe bei der Gräfin logirte. Die gan⸗ ze Geſellſchaft war am Abend zum Graf geladen. Im Stillen wunderte ſich der

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Apotheker Merian; Auguſtens Vater, wie gutig und freundſchaftlich der Graf mit ſeinem Pächter umging und wie beſcheiden, 3

hoͤflich und gefaällig dieſer war. Ueber⸗