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wuͤnſcht von Statten gehen ſoll.“—„For⸗ dere nicht zu viel von einem ſchwachen Mädchen,“ ſagte ſie.„Du giebſt mir durch die Huͤlfe Deiner Kunſt das Geſicht wieder; der Vater erfullt den hoͤchſten Wunſch meines Lebens; herrliche, unver⸗ gleichliche Hoffnungen ziehen meinem Geiſte voruͤher; die Zukunft erſcheint mir wie das ſchönſte Morgenroth, und dabei ſoll ich mich ruhig verhalten? Da muͤßte mein Herz von Stein ſeyn! Meldet der Tante und Brigitten mein Gluͤck.“
„Es iſt hier kein anderer Rath,“ bat Carl,„als daß wir uns Alle aus dem Zimmer entfernen und Marien verlaſſen, die Mutter wird guͤtig bei ihr wachen und wenig mit ihr reden.“— Die Prediger⸗ frau ſagte:„Ich will Mariens Wärterin bis zu ihrer Wiederherſtellung bleiben, da ſich ihre Mutter, der Wirthſchaft wegen, oft von ihr entfernen muß. Marie hat mich lieb und ſieht mich gern bei ſich.“ — Marie reichte ihr die Hand, druckte ſie und ſprach:„So gern, wie eine Mutter.“
Erſt, als man aus dem Zimmer Ma⸗ riens und in eitfer andern Stube war, ge⸗ riethen Alle in eine freudige, uͤbergluͤckliche Bewegung.„Wem ſoll ich mehr danken, ich weiß es fuͤrwahr nicht,“ ſagte der Graf, dem die Thraͤnen in den Augen ſtanden,„dem Amtmann oder Carln.“—


