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den ſie ſich niederſetzte, wo er die Opera⸗ tion vornehmen wollte,„der das gute Werk gedeihen laͤßt!“ Der Kopf wurde ihr ge⸗ halten.„Verhalte Dich ruhig, zittere nicht, der Schmerz iſt ohne Bedeutung,“ ſprach er. Allen ſchlug das Herz laut, Alle bebten, Wuͤnſche und Gebete erhoben ſich 5 zu Gott. Carl bat um die groͤßte Stille. Es währte vielleicht nicht uͤber zwei Minu⸗ ten, als er mit der Operation beſchäftigt war. Er trat einen Schritt zuruͤck, wollte die Frage an Marien thun, ob ſie ihn ſähe, als man aus ihrem Munde den freu⸗ digen Schrei hoͤrte:„Herr Jeſus, ich kann ſehen!...“ Carl verbot ihr, noch ein Wort zu reden. Das Inſtrument war ihm aus der Hand gefallen. Er befahl, daß die Gardinen augenblicklich niederge⸗ laſſen werden mußten. Jetzt wurden ihr die Augen verbunden. Carl fuͤhrte ſie auf ein zubereitetes Lager hin, wo ſie ſich nie⸗ derlegen mußte. Sie wurde von einer Ohnmacht befallen, die bald voruͤberging. „Nur ruhig, ruhig, Marie,“ bat Carl fort⸗
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