Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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fuͤr mich ſeyn! Ich werde es dann ganz vergeſſen, daß ich ſo bedauernswerth bin! Aber nicht in Päris muß er's erfahren, ſondern hier, welch eine traurige Verwand⸗ lung mit mir vorgegangen iſt.“ Der Pfarrer ſagte es ihr, daß er heute noch an ſeinen Sohn ſchreiben und ſich in dem Briefe eines Vorwandes bedie⸗ nen wollte, der ihn noͤthigte, ſogleich ſeine Reiſe von Paris nach Weſtgreußen anzu⸗ treten.—„Wann kann er kommen?“ 3 fragte ſie.—„Wenn er durch Hinder⸗ 3 niſſe unterwegs nicht aufgehalten wird,“ 4 ſagte der Pfarrer,„ſo iſt er in vierzehn Tagen hier.“—„Die Zeit iſt kurz,“ ant⸗ wortete ſie,„aber meiner Sehnſucht 965 ihm wird ſie ſehr lange dauern.“ Sogleich ſchrieb der Vater an ſeinen Sohn und ſagte in dem Briefe:„Seit acht Tagen iſt Dein Bruder hier. Er kränkelt und leidet gar ſehr an ſeinen Au⸗ gen. Es iſt unſer Aller Wunſch, daß Du ſogleich Paris verlaſſen mogeſt und zu uns hereilſt, um ein groͤßeres Uebel zu ver⸗

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