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und vblieben dort ſo lange, als es uns ge⸗
fäͤllt...“ Brigitte freute ſich am lebhaf⸗ teſten uͤber dieſe Nachricht, weil ſie ihre Herzensangelegenheit der Mutter mitthei⸗ len und ſich Raths von ihr erholen wollte. Sie glaubte es auch gewiß, daß Willing in Weſtgreußen geweſen ſey und daß ſie von ihm Mehreres erfahren werde. Ma⸗ rie wäre dagegen lieber in Erfurt geblie⸗
ben. Sie fühlte es im voraus, daß ſie
noch nicht ſtark genug war, den vielerlei Erinnerungen an ihre Jugendtage und an Carl zu widerſtehen, die dort lebendiger in ihr erwachten; aber ſie ſchwieg und fuͤgte ſich in den Willen der Tante.
Mit Freude und Liebe wurden die
theuren Gaͤſte in Weſtgreußen empfan⸗
gen. Die Tante mußte fich doch ſehr wundern, daß man, ohne Ruͤckſicht auf Brigitten zu nehmen, ſo lautruͤhmend von Willing ſprach. Sie fragte die Graͤ⸗
fin leiſe ins Ohr:„Haben Sie denn mei⸗
nen Brief nicht empfangen?“ Und die Graͤfin
erwiederte:„Allerdings; aber was kann
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