Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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„

Ball und ſcheint ihn liebgewonnen zu ha⸗ ben. Sie ſollte ihn nicht wieder ſehen.“ —„Nun, was waͤre es denn fuͤr ein Un⸗ gluͤck, wenn eine Graͤfin einen Edelmann heirathete,“ ſagte der Amtmann.—„Aber,“ ſiel ihm ſeine Gattin ins Wort,„hat denn die Tante nicht abermals kluͤglich und ver⸗ ſtändig gehandelt? Wußte ſie's denn, wie die Eltern denken? Scheint man Brigit⸗ ten nicht fuͤr den jungen Weſterberg be⸗ ſtimmt zu haben?“—„Glaube nur, Au⸗ guſte, die Sache iſt noch in weitem Felde.

Der junge Menſch ſieht andere Maͤdchen,

er verliebt ſich in eins und das iſt ſeine Braut. Willing denkt nicht daran, Bri⸗ gitten zu heirathen. Er hat ſie ja nur fluͤchtig geſehen. Wirklich iſt er ein fuͤr⸗ trefflicher Menſch und von meinem ehr⸗

lichen Bruder weiß ich's, daß er die Tu⸗

gend nicht bloß, wie einen Rock auf dem Leibe, ſo im Aeußern traͤgt. Verſtellung und Luge iſt nicht bei ihm, ſondern Alles reine Wahrheit. Wenn mein kuͤnftiger Schwiegerſohn kein Oekonom ſeyn kann,

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