Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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Gottlob, jetzt iſt er wieder geſund. In dem letzten Schreiben gedenkt er noch ruͤhmlich Ihrer, kann es aber nicht begrei⸗ fen, wo Sie mit ſeinem Briefe geblieben ſind.“ Die Predigerfrau erforſchte beſonders

von Willing Alles, was ſie von ihrem Sohne irgend nur erfahren konnte. Er ermuͤdete nicht, der liebevollen Mutter Al⸗

les zu erzaͤhlen, was er von Carln wußte.

Er bat auch den Pfarrer, in den Brief, den er an ſeinen Sohn ſchriebe, einige Zei⸗ len mit einzulegen. Dieſe Menſchen ge⸗ wannen ſich bald ſehr lieb und Willing ſagte beſonders auf dem Ruͤckwege nach dem Amte:„Dieſe Familie zeichnet ſich durch eine offene Guͤte, durch feine Sit⸗ tenbildung ganz vorzuglich aus. Der Sohn mußte gut werden, da er von Ju⸗ gend an ſolche Beiſpiele vor Augen hatte.“

Es war dem Graf und der Graͤfin die Ankunft des Herrn von Willing gemeldet und letztere war, während er mit dem Amtmann bei dem Pfarrer ſich aufhielt, zu