Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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tigen kann. Der Gedanke, ſie zu ſehen, macht ſein hoͤchſtes Gluͤck aus.War er denn noch krank, als Du ihn ſaheſt? Voͤllig geſund; aber es ſind auch heute fuͤnf Wochen, als ich Berlin verließ. Das Gluͤck, Marien zu ſehen, ant⸗ wortete der Amtmann,wird ihm nicht werden. Und kann ich im Herbſte, wo er herkommen will, ſie nicht anders vor ſei⸗ nem Anblicke ſichern, ſo ſchicke ich ſie nach Hamburg zu Deinen Eltern. Dort mag ſie bleiben, bis er wieder auf dem Ruͤck⸗ wege nach Berlin iſt. Herzlich gut muß ich dem jungen Menſchen ſeyn; aber ſeine fatale Liebelei, die zu nichts, vielleicht gar zu Unannehmlichkeiten fuͤhrt, kann ich nicht leiden. Habe ich doch noch nie von einer ſolchen Thorheit gehoͤrt! Waͤre der Burſche fuͤnf und zwanzig Jahr alt, haͤtte er ein Landgut oder eine Pachtung, ſo wäre die Sache anders.Aber, lieber Onkel, ſagte Willing,es iſt doch ſeine Schuld nicht, daß er noch nicht ſo alt iſt, daß er kein eignes Gut hat, oder Paͤchter iſt! Es