Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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wenn er nicht das Bild der Marie, was er fuͤr das der Gräfin hielt, in ſeiner Seele getragen hätte. Das Andenken an ihre Schoͤnheit wies den Reizen Annens einen viel niedern Rang an.

Als das Geſpraͤch bei Tiſche auf Bri⸗ gitten kam ſagte der Herr von Birkenfeld: Wir wollen die Madame Berthes mit ih⸗ ren Pflegetoͤchtern herbitten laſſen. Er befahl dies dem Bedienten. Sobald der Menſch aus der Thuͤr ging, folgte ihm die Frau von Birkenfeld nach und befahl ihm, nicht zur Madame Berthes zu gehen. Daß ſie die beiden Maͤdchen juſt heute nicht bei ſich zu ſehen wuͤnſchte, dazu hatte ſie muͤtterliche Gruͤnde. Willing ſollte in dem Netze ihrer Lochter gefangen werden und ſie entfernte alles, was ihn zerſtreuen und ſeine Aufmerkſamkeit auf einen andern Gegenſtand lenken konnte. Nach Tiſche erſuhr ſie zu ihrer groͤßten Freude, daß die Madame Berthes mit den beiden Maͤdchen verreiſet ſey. Sie ließ Willingen dahin gehen, ohne daß ſie ihn