239 Diener auf den Hausflur gefuͤhrt, der ihn dem Baronet Hilmerding, dem Bewohner des Schloſſes, meldete, welchen er zu ſpre⸗ chen wuͤnſchte. Es erſchien bald ein junger Mann noch in dem beſten Alter, der ihn fragte, womit er ihm dienen koͤnne.— „Mit Eurer Liebe und Menſchlichkeit,“ ſagte der Graf.„Ihr ſeht, ein gemeiner Landſtreicher bin ich nicht, aus Schottland hat man mich verbannt, man ließ mir keine Zeit, mich mit dem nöthigen Reiſegelde zu verſehen, und ich leide an Allem Mangel. Wenn es ein Verbrechen iſt, eine nuͤtzliche Wahrheit ohne Ruͤckhalt zu ſagen, ſo habe ich es begangen, und man hat mich hart genug dafür beſtraft.“—„Ich kenne Euch
nicht,“ erwiederte der Baronet,„ich weiß
es nicht, was Ihr Verdammliches geredet habt; aber ſo weit meine Kraft reicht, will ich zu Euerm Beſten thun, was Ihr be⸗ duͤrft. Tretet naͤher, Alles, was ich von


