Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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greiſt ihn zerſtorend in's Mark der Seele, aber leichter machte ihm der Wahn den Schmerz, ſie ſey fuͤr ihn nicht ganz ver⸗ loren, ſie werde ſich beſinnen, ihre Dank⸗ bakeit werde das erſetzen, was der zaͤrt⸗ lichen Neigung an Kraft und Stärke ab⸗ geht. Der falſche Verdacht, als habe er an einer unerlaubten That Antheil genom⸗ men, fuͤhrt ihn in den Kerker nach Edin⸗ burg. Dort gewiß beſchaͤftigte ſich ſeine Seele in den lichteſten Augenblicken mit den Gedanken an Glami, er ſann auf neue Plane, einen ſicherern Weg zu ihrem Herzen zu finden. Er erhaͤlt ſeine Freiheit wieder, und die ſchrecklichſte Nachricht, die ihm mit⸗ getheilt wird, iſt: Glami hat ſich mit dem Graf von Murray verlobt. Wenn es nur dieſer Murray, ſein beſter Jugendfreund, nicht waͤre, das eben erhoͤht ſeinen Schmerz und ſeine Wuth. Er glaubt ſich von ihm uͤberliſtet, betrogen. Dies Alles weiß ich