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und ſie zu einer Laſt zu machen, die man lieber abwirft, als daß man ſie laͤnger und weiter traͤgt.“
Sie nahte ſich der Graͤfin, die ſie an ihr Herz druͤckte und ſagte:„Ach, ich bin ſehr ungluͤcklich! Selbſt meine wenigen noch uͤbrigen Freunde verſchwören ſich gegen mich, um mich zu verderben.“ WMit einem Seufzer ſprach Anna, als ſie auch Glami Thraͤnen weinen ſah:„Wie bin ich da in meinen Hoffnungen betrogen! Eine gluͤckliche, lebensfrohe Braut glaubte
ich zu finden, eine freudige, an der Liebe
ihres Kindes theilnehmende Mutter, ſtatt deſſen ſehe ich nur Thraͤnen und hoͤre Kla⸗ gen. Kernutville hat mir geſagt, daß Ja⸗ kob Bothwell hier geweſen iſt, welche Wun⸗ den hat er Euch geſchlagen, die ſo heftig fortſchmerzen? Koͤnnte ſich der Juͤngling, den Ihr wie einen Sohn liebtet, den


