Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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glaubte er, wuͤrde er auch die großten Schmerzen mit Faſſung ertragen haben, aber ohne ſie konnte ihm der Himmel ſelbſt keine Seligkeit gewaͤhren. Um ihre Liebe wollte er ſie nicht anflehen, ſeinen edeln Stolz nicht verleugnen, in maͤnnlicher Kraft eines Mannes dachte er vor ihr zu ſtehen, der ſich Hurch das Unrecht, was er erleidet, nicht kiinmittig machen und beu⸗ gen laͤßt. Nägung und Wohlwollen dachte er nicht von ihr zu verlangen, aber achten ſollte ſie ihn in einem hoͤhern Grade lernen. N

Als das Tageslicht die Schatten ver⸗ jagt hatte, und alle Gegenſtaͤnde in ſchoͤner Morgenerleuchtung daſtanden, ritt er langſam und gedankenvoll auf Doventale zu. Eine ſchmerzliche Erinnerung, als er näher kam, ergrff ihn, da er die Orte ſah, wo er mit Glami ging, und der Gefuͤhle und Hoff⸗