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ein Knabe noch warſt, und will der Jung⸗ ling mir nur Kummer machen? Heinrich, und Du ſchweigſt, Du räthſt und belehrſt den juͤngern Bruder nicht, Du thuſt nichts, um ihn gegen Gefahr und Schaden, gegen Unrecht und Vergehen zu ſichern? Wiſſe, wer dem Verblendeten nicht ein Fuͤhrer iſt, und es zugiebt, daß er in die Grube des Verderbens ſtuͤrzt, der iſt an ſeinem Unglucke Schuld.“
„Mutter,“ erwiederte Heinrich,„ein Verblendeter iſt Jakob nicht. Wenn es Zeit ſeyn wird, will ich ihm rathen, ihn halten, jetzt iſt alle Muhe verſchwendet. Laßt ihn, es wird in ihm ſtiller werden, reizt ihn nicht zu groͤßerm Zorn, er kann ſich noch nicht bekaͤmpfen. Der edle Geiſt, der ihn be⸗ ſeelt, iſt jett von ihm gewichen, er wird wie⸗ verkehren. Jakob, ich bitte Dich, ſey ruhig.“ —„Ja, Bruder,“ entgegnete er,„nur Dir


