Weiſe nicht mit Geld zu erkaufen ſind.“ — Der Koͤnig ſah den Kardinal mit freundlicher Gnade an, reichte ihm ſogar die Hand und bat ihn ſehr, ihm bei dem großen Unternehmen, mit dem Lichte ſeiner Erfahrung und Klugheit vorzuleuch⸗ ten, ſein Rathgeber zu ſeyn, und ihm als erſter Miniſter zur Seite zu ſtehen. Der Kardinal verbeugte ſich tief, ruͤhmte das hohe Vertrauen des Koͤnigs was er in ihn ſetzte, weigerte ſich, einen Poſten anzuneh⸗ men, der ihm nur Haß und Neid zuziehen, ihn in gefaͤhrliche Verhaͤltniſſe verwickeln, eine Stoͤrung in der Erfullung der Pflich⸗ ten ſeines Amtes zur Folge haben wuͤrde. Als der Koͤnig ſeinen Antrag wiederholte, ſagte der Kardinal:„Wohlan denn, der Unterthan iſt ſeinem Herrſcher Gehorſam ſchuldig, wenn er auch das Schwerſte von ihm fordert. Die Ehrfurcht gegen Euch, und— erlaubt mir den Ausdruck der
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