Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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liches, ſo hart es iſt, mit Hoffnung und Geduld ertragen und uͤberwunden werden muß. Könnte ich ſchmeicheln, ſo ſagte ich es nicht, daß Ihr das Bild des geheimen Kummers ſeyd, und daß ſtiller Schmerz aus Euern Augen ſpricht. Erſt in dieſem Augenblicke fuͤhle ich's, daß Un⸗ zartes darin liegt, den Leidenden an ein entſchwundenes Gluck zu erinnern, und daß ihm die Theilnahme, die man ihm bezeugt, leicht verdaͤchtig vorkommen kann. Alle ſeine Wunden wuͤrden geheilt ſeyn, wenn man das Andenken an eine gluͤckliche, ent⸗ ſchwundene Vergangenheit in ihm vertilgen koͤnnte. Beobachtete ich aber dieſe Vorſicht nicht, ſo muͤßt Ihr mir verzeihen. Der Verſtellung bin ich nicht faͤhig, und Euer Anblick ruͤhrte mich.“

Glami ſeufzte hoch auf und ſagte: „Wer die Wahrheit redet, der darf nicht