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Heere Stirling belagerte, um den Koͤnig den Haͤnden ſeiner Feinde zu entreißen, die ihn dort beſchirmten, wo er aber geſchlagen wurde, und ſein Heil in der Flucht ſuchen mußte, war Glami mit ihrer Mutter bis in den Tod betruͤbt. Als dieſer Sturm voruͤber war und die Wogen einer allge⸗ meinen Unruhe ſich gelegt hatten, und der Koͤnig nicht nach ihr fragte, da ahnete die Lady ihr Ungluͤck und erdreiſtete ſich, ohne Wiſſen der Mutter dem Koͤnig durch einen ſichern und verſchwiegenen Boten folgende Zeilen zu uͤberſchicken:
„Mag auch mein Bruder ein Schul⸗ diger ſeyn, der die Streiche des Schickſals, die ihn hart genug getroffen haben, verdient hat, er iſt doch mein Bruder, ich kann ihm nicht fluchen und das Mitleid, was ich ge⸗ gegen ihn empfinde, iſt groͤßer als die Ge⸗ rechtigkeit, welche ihn ſeines Betragens
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