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Schreckensbotſchaft ſie Alle plötzlich wieder vereinigte und ihnen ein großes Ziel, für das ſie Alle ihre Kräfte an⸗ ſpannen mußten, vor Augen hielt.
Napoleon war aus Elba nach Frankreich zurückge⸗ kehrt, war von Heer und Volk mit offenen Armen em⸗ pfangen worden, hatte den Kaiſerthron wieder beſtiegen und die Bourbonen waren entflohen. Zetzt machte er den verbündeten Monarchen zu Wien gütliche Vorſchläge, ver⸗ ſprach, nur für Frankreich und dieſer Nation Wohl zu leben und ſich um auswärtige Staaten nicht zu kümmern; aber die Verbündeten trauten dieſem Manne nicht mehr,
der ſo oft mit Verſprechen und Verträgen wie mit Feder⸗ bällen geſpielt hatte, und Alle erhoben ſich auf einen Schlag, feſt entſchloſſen, die Waffen nicht aus der Hand zu legen, bis Napoleon wiederum von dem uſurpirten Throne ge⸗ ſtürzt ſei. Von Neuem ließen ſie den Ruf an ihre Trup⸗ pen erſchallen, und bereitwillig eilten dieſe herbei, um den verhaßten Gegner und Ruheſtörer wieder zu vernichten. Nach dem erſten Pariſer Frieden war Albrecht von* W. ſofort nach Leipzig geeilt und fand ſeine geliebte Jo⸗ hanna gänzlich geheilt und geſund, noch immer in der Wohnung ſeiner alten Tante. Ein kaum bemerkliches Hinken war die einzige Erinnerung an die Wunde, welche das muthige Mädchen für ihr Vaterland erhalten hatte. Hier, von ſeiner Tante, erfuhr Albrecht auch von dem Tode ſeines älteren Bruders, der trotz ſeiner Abnei⸗


