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So rückten die beiden Heere einander näher, ohne bei dem trüben Wetter, das kaum die Umſicht von einigen hundert Schritten geſtattete, einander ſehen zu können.
Endlich erfuhr Blücher, daß die Franzoſen die Katz⸗ bach bereits überſchritten hätten; doch glaubte er, es ſei dies nur ein Recognoscirungscorps, und ließ ruhig weiter rücken. Bald aber wurden die Meldungen vom Vorrücken des Feindes ſo beſtimmt, daß Blücher den Marſch ſeiner Truppen aufhalten ließ und befahl, ſich zwei Stunden lang in gedeckter Stellung zu halten, bis dahin müſſe es ſich entſchieden haben, ob man den Feind vor ſich habe oder nicht.
Bald hatte es ſich entſchieden, und Blücher war er⸗ freut, die Schlacht, die er jenſeit des Waſſers hatte ſuchen wollen, ſchon dieſſeit zu finden. Er änderte ſchnell ſeinen Plan und befahl um zwei Uhr die Schlacht zu beginnen. Bis dahin hatten die Franzoſen die wilde Neiſſe über⸗ ſchritten, und trotz des immer noch ſtrömenden Regens ſollte der Waffentanz beginnen, dem der Heldengreis mit Zünglingsmuthe entgegenjubelte.
Er mußte, er mußte heute einen doppelten Sieg erringen; der Sieg über die Franzoſen mußte auch die böſen Feinde in ſeiner Armee unterdrücken, und er konnte deshalb kaum den Beginn des Kampfes erwarten.
Auf ſeiner heiteren Stirn thronten edle Ruhe und


